Was da verdrängt wird: Wer ist Syngenta?

Ueli Gähler aus Debatte Nr. 31 – Winter 2014-2015

Zu den Gewinnern des Neoliberalismus gehören auch die Agromultis Monsanto, Bayer und Syngenta. Die Liberalisierung des Agrarhandels in den 1990er-Jahren hat deren Zugang zu den Ländern des Südens vereinfacht. Einer dieser Gewinner hat seinen Hauptsitz in Basel.Der Schweizer Multi Syngenta ist aus der Agro-Division von Novartis und Astro Zeneca entstanden und hat seinen Hauptsitz im alten Ciba-Geigy Hochhaus beim Badischen Bahnhof.

Syngenta ist historisch die Erbin des berühmten Ciba-Geigy Insektizids DDT, das wegen seiner toxischen Wirkung und Anreicherung in den 70er-Jahren verboten wurde. Syngenta-Vorläufer Ciba-Geigys Produkt wurde 1962 im wohl ersten und einflussreichsten Buch der ökologischen Kritik angeprangert, in Rachel Carsons «Silent Spring». Ohne DDT gäbe es den Agrobusiness-Standort Basel kaum.

2013 machte Syngenta weltweit 15 Milliarden USD Umsatz. Beim Saatgut hält Syngenta mit 9,2_Prozent hinter Monsanto und DuPont den dritten Rang. Bei den Pestiziden ist Syngenta mit 23,1_Prozent vor Bayer und BASF Weltmarkt-Leader. Lateinamerika ist der wichtigste Kunde der Syngenta-Produkte. Seit sechs Jahren publizieren MultiWatch, EvB, Swissaid und Greenpeace auf ihren Webseiten Informationen über die Verstösse von Syngenta gegen die Menschenrechte.

Der Hauptsitz von Syngenta in Basel.

Der Hauptsitz von Syngenta in Basel.

Weltmarktführer bei Pestiziden

Syngenta ist der weltweit grösste Hersteller von Pestiziden. Im Jahre 2000 wurden 2000 US-amerikanische Wasserversorgungssysteme mit dem Pestizid Atrazin verseucht. Ein Volkstribunal und ein juristisches Gutachten kamen 2011 zum Schluss, dass Syngenta mit dem Verkauf des Pestizids Paraquat Menschenrechte verletze. Syngenta verkauft in Ländern der Dritten Welt nach wie vor dieses hochgiftige Pestizid unter dem Handelsnamen «Gramoxone». Paraquat-Gramoxone ist in der Schweiz schon seit 30 Jahren verboten und auch in der EU untersagt. Die Vermarktung von Gramoxone widerspricht auch den Richtlinien der FAO. Syngenta scheint aber weiter auf diese Karte zu setzen. Sie baut deshalb zurzeit in Nantong China neue Produktionsanlagen für den südasiatischen Markt für «Gramoxone». Syngentas Nantong-Fabrik ist schon heute eines der grössten Zentren für Pestizid-Produktion in Asien. Der Arzt Carlos Orantes in El Salvador macht Paraquat und andere Pestizide für chronische Nierenversagen verantwortlich, denen in Mittelamerika im letzten Jahrzehnt mindestens 25000 Menschen zum Opfer gefallen seien. Die Gesundheitsministerin von El Salvador hat 2013 schliesslich Paraquat und 54 weitere Pestizide verboten. In den Nachbarländern El Salvadors und in Mexiko wird Paraquat aber nach wie vor verkauft.

Viele Wissenschaftler_innen sind sich heute einig, dass Pestizide für das apokalyptische Bienensterben verantwortlich sind, das unsere Umwelt bedroht. Der britische Guardian spricht bereits von einem neuen «Silent Spring», dem Namen der DDT-Katastrophe der 1960er-Jahre. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit warnte 2013 vor den Gefahren durch Insektizide für Bienen. Trotzdem wehrt sich Syngenta vor europäischen und amerikanischen Gerichten gegen Pestizid-Verbote. Der Umweltminister der britischen Regierung hat sich bei Syngenta für das Verbot der EU entschuldigt. Die Expertin der britischen Regierung, die sich gegen ein Verbot der Pestizide ausgesprochen hatte, hat inzwischen eine vermutlich gut bezahlte Stelle bei Syngenta erhalten.

Syngenta ist der Weltmarktführer in Pestiziden und versteht diesbezüglich keinen Spass. Gemäss einem Bericht der Aktionärsvereinigung «Actares» generiert Syngenta jährlich mehrere hundert Millionen Franken Umsatz mit Gramoxone-Paraquat. Ein Artikel im «New Yorker» vom Februar 2014 berichtet, wie Syngenta ihren ehemaligen Mitarbeiter, Professor Tyrone Haynes aus Berkeley, terrorisierte, nachdem er interne Forschungsresultate publizierte, die belegen, dass ein Syngenta-Pestizid zu Geschlechtsumwandlung und chemischer Kastration von Fröschen führte. Haynes erzählte, dass er sogar mit Gewalt gegen seine Frau und Tochter bedroht worden sei. Die Erklärung von Bern macht seit Jahren eine hartnäckige Kampagne gegen Paraquat. Greenpeace-Mitglieder erkletterten kürzlich das Syngenta-Hochhaus in Basel, um gegen Pestizide und Bienensterben zu demonstrieren. In Indien hat Syngenta immer wieder Probleme mit der Kinderarbeit. Ein Report von 2010 bescheinigt Syngenta allerdings diesbezüglich Fortschritte.

Saatgut-Monopolist und Gentechnik-Konzern

Aber auch im Saatgut-Geschäft kennt Syngenta keine Hemmungen. Zweihunderttausend indische Bäuer_innen haben sich in den letzten Jahren wegen Überschuldung das Leben genommen. Indische Bauerngewerkschafter_innen machen Syngentas Konkurrenten Monsanto mitschuldig. Mit der Patentierung durch die Agromultis wird Saatgut, das bisher oft der Gemeinde gehörte, kostenpflichtig. Das fördert die Verschuldung der Kleinbauer_innen. Ist Syngenta unschuldig? Christine Lutringer, Forscherin an der ETH Lausanne, hat in ihrem Buch über Bauern in Indien auf über 50 Seiten die «Affaire Syngenta» in Chattishgar als einen Kampf gegen die Biopiraterie des Multis beschrieben. Die «Reisschüssel Indiens» hatte sich hier erfolgreich gegen den Verkauf der grössten Sammlung von 2000 Reis-Sorten an den Multi gewehrt. Die Biodiversität gehört der Öffentlichkeit, nicht den privaten Konzernen. In der Zwischenzeit sind weitere Stücke der Saatgut-Sammlung Chattishgars gestohlen worden. Die lokale Presse verlangt die Veröffentlichung der polizeilichen Untersuchungsberichte über diesen Diebstahl.

Von 2001 bis 2004 hat Syngenta in den USA fälschlicherweise die genetisch veränderte Maissorte BT10 statt der angemeldeten BT11 USA verkauft. Eine ähnliche Verwechslung von gentechnisch verändertem und anderem Mais wird Syngenta auch neulich wieder vom Konkurrenten Cargill vorgeworfen, nachdem dessen Lieferungen von den chinesischen Behörden zurückgewiesen worden waren. Diese Nachrichten beunruhigen die Anwohner_innen von Syngenta Testflächen.

In Nordamerika hat Syngenta mit dem Produkt Ethenol als erstes Unternehmen eine gentechnisch veränderte Maissorte für die Herstellung von Bioäthanol auf den Markt gebracht. Die Verwendung von Mais für die Produktion von Brennstoff ist zynisch angesichts des Hungers in der Welt.

Herrschaft und Neoliberale Verschwörung

Die berühmte Indische Feministin und Ökologin Vandana Shiva erklärte in einem Interview, sie sei bei einem Anlass der Syngenta-Vorgängerin Ciba-Geigy zu einer Gegnerin des Agrobusiness geworden. Ciba-Geigy habe an dieser Konferenz erklärt, sich zur Herrscherin der Agrarmärkte aufschwingen zu wollen. In seinem Buch «Wir lassen sie verhungern» hat Jean Ziegler die neoliberale Weltverschwörung von WTO, IMF, US Aussenpolitik und Agrarmultis aufgedeckt. Dank der von Weltbank und WTO in den 1990er Jahren erzwungenen Öffnung der Agrarmärkte beherrschen wenige multinationale Monopolkonzerne den Weltagrarmarkt und üben damit grosse Macht über die menschlichen Existenzgrundlagen aus. Weshalb über den Verlust der Quartierläden klagen, wenn wenige Konzerne die Agrarmärkte beherrschen und entscheiden, welche Getreidesorten wir in Zukunft nutzen?

Mit dem Einsatz von Hybridsaatgut wird die Abhängigkeit der Bäuer_innen von den Multis verstärkt, da die Ernte nicht für die Wiederaussaat genutzt werden kann. Haben die Bäuer_innen auf Hybride Sorten umgestellt, können sie ihr Saatgut nicht mehr austauschen und müssen es jedes Jahr von den Agromultis beziehen. Mit zusätzlichen Kredit- und anderen Dienstleistungen werden die Kleinbauer_Innen in die Schuldenfalle gelockt, die oft mit der Vertreibung endet. Beim Saatgut haben die 10 grössten Agro-Multis bereits einen Marktanteil von 75_Prozent.

Deshalb fordern Indische Bäuer_innen die Agromultis auf, Indien zu verlassen, wie einst die britischen Kolonialherren. Während die reaktionäre BJP Bundesregierung den Anbau von genmanipuliertem Syngenta-Saatgut tolerieren will, haben bereits 11 der Indischen Bundesstaaten GMO-Produkte verboten. Widerstand gegen die Agrarmultis regt sich auch unter den Landarbeiter_innen in Bangladesch, das von der neoliberalen Öffnung der Agrarmärkte und den Konsequenzen der Klimakatastrophe doppelt betroffen ist. Kleinbäuer_innen und Hilfswerke haben die Regierung von Bangladesch gezwungen, von Syngenta die Rückerstattung unrechtmässig angeeigneter Einnahmen aus Saatgut zu verlangen.

In Indien sind die Agromultis für ihre GVO-Pläne fast ausschliesslich auf die Unterstützung der Regierungsbehörden angewiesen. Die neuen städtischen Mittelklassen lehnen Gentechnik aus denselben Gründen ab wie die Europäer_innen. Für die betroffenen Bauer_innen ist GVO-Saatgut einfach zu teuer und die unternehmerischen Risiken mit der Abhängigkeit von Hybridsaatgut zu gross. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch die Behörden. Korruption ist in Indien nach wie vor stark verbreitet. Im globalen Korruptionsindex 2010 der Nichtregierungsorganisation (NGO) «Transparency International» liegt Indien auf Rang 87 von 182 Staaten. Wir von MultiWatch fordern deshalb, dass im Sinne von «Recht ohne Grenzen» ein Verbot von Bestechung für Schweizer Firmen auch im Ausland gelten soll. Im 2006 in Kraft getretenen neuen Schweizer Bestechungsstrafrecht ist die aktive Privatbestechung im Ausland nach wie vor keine Straftat. Das muss sich ändern.
Syngenta betreibt in Indien auch die lokalen Syngenta Krishi Shakti Ausbildungsstätten für Bäuer_innen, die als neutral und Produkt-unabhängig gepriesen werden. Syngenta versucht hier, Meinungsführer für die Einführung von Syngenta Saatgut in den ländlichen Gemeinden auszubilden. Wir können nur vermuten, dass hier versteckter Produkteverkauf betrieben wird. Auch hier fordern wir, dass Standards des Schweizer Konsumentenschutzes auch für den Verkauf von Schweizer Multis in der Dritten Welt gelten sollen.

Ende 2010 hat Syngenta in Pakistan den Präsidenten der Gewerkschaft der Syngenta-Arbeiter_innen entlassen und die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter_innen eingeschüchtert. Die juristischen Auseinandersetzungen ziehen sich bis heute hin und sind ein Thema der Weltgewerkschaftsbewegung. Ebenfalls in Pakistan weigert sich Syngenta, einen Gerichtsentscheid zu akzeptieren, der verlangt, Temporär-Arbeiter_innen fest anzustellen.

GVO-Soja und Staatsstreich in Paraguay?

Seit den neoliberalen 1990er-Jahren werden die Bauern in Paraguay wie in anderen Ländern Lateinamerikas durch die industrialisierte Soja-Bohnen Produktion vertrieben. 20_Prozent des Paraguayischen Territoriums sind heute unrechtmässig bepflanzt, ein klarer Fall der «Akkumulation durch Enteignung». Soja-Bohnen werden insbesondere für Biodiesel verwendet. Paraguayische Bäuer_innen, die nicht verkaufen wollten, wurde mit dem Tod bedroht. Paraguay ist heute der weltweit viertgrösste Exporteur von Soja und ein strategischer Standort für Syngentas Soja-Saatgut-Strategie. Die Soja-Produktion wird mit Pestiziden gefördert. 2003 starb der 11-jährige Silvino Villasboa an den Folgen von Monsantos Pestizid «Roundup». Für die Agrimultis dagegen ist der Soja-Boom in Paraguay eine Goldgrube, liess sich der Cargill-CEO zitieren. 2004 verursachte Syngenta einen Sturm der Entrüstung, als sie eine Werbung aufschaltete, in der eine Karte grosse Teile Argentiniens, Brasiliens, Boliviens, Uruguays und Paraguays als «Vereinigte Soja-Republik» bezeichnete.

Die «Vereinigte Soja-Republik».

Die «Vereinigte Soja-Republik».

Als im Jahre 2008 der Befreiungstheologe und «Bischof der Armen» Fernando Lugo demokratisch zum Präsidenten gewählt wurde, schien der «Goldrausch» in Gefahr. Eine Agrarreform sollte das unrechtmässig für die Soja-Produktion angeeignete Land verstaatlichen. 2012 beklagte sich Syngentas Lateinamerika-Verantwortlicher, dass die Zulassung gentechnisch veränderten Saatguts in Paraguay zu lange dauern würde. Gemeinsam mit anderen Agromultis unterzeichnete Syngenta einen Brief an die Regierung, in der sie die Absetzung des Chefs der Behörde SENAVE verlangte, die die Zulassung von Gentechnik-Saatgut und Pestiziden behindere. Der Chef von SENAVE wurde der Korruption bezichtigt. Die Anzeige kam von der Ehefrau des Anwalts Roberto Cáceres. Caceres vertrat unter anderem das Unternehmen Agrosán, das gemäss Syngenta am 9. März 2011 zu 100_Prozent von Syngenta übernommen worden war.
Die Landbesetzungen durch Bäuer_innen waren den bürgerlichen Kräften ein Dorn im Auge. Im Juni 2012 setzte der Senat in einem illegitimen Staatsstreich Lugo ab und inthronisierte den rechtsliberalen Federico Franco. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Gentechnik-Saatgut von Syngentas Mitbewerber wieder legalisiert. Die neue Regierung ist anders als ihre Vorgängerin Gentechnik-Saatgut positiv gesinnt.

Die Paraguayische Journalistin Idilio Mendez Grimaldi sieht die Ablehnung der Freisetzung von Monsantos GVO-Baumwolle als einer der Gründe für die Absetzung der Regierung Lugo. Syngenta gehört in Paraguay den Unternehmerverbänden an, die den illegalen Putsch massgeblich unterstützt haben, wohl mit der Unterstützung der USA. Der Rest ist Schweigen.

Repression und düstere Partnerschaften

Brasilien und Lateinamerika sind Kernmärkte für Syngentas Pestizide. Mit ihrer neuen Strategie will Syngenta «ganzheitliche Lösungen» anbieten, in denen sie genmanipuliertes Saatgut und Pestizide verbindet. Brasilianische und Mexikanische Bauernbewegungen wehren sich gegen die Freisetzung von Gentechnologie und den Verkauf von toxischen Pestiziden. Zu den Hauptgegnern von Syngenta gehört die brasilianische Bewegung der Landlosen MST. 2007 ermordeten Mitglieder einer von Syngenta bezahlten Schutzorganisation in Santa Teresa do Oeste in Brasilien den MST-Aktivisten Valmir Mota de Oliveira, der die illegale Kontamination der lokalen Maisfelder durch die geplante Freisetzung von Syngenta-Genmais in der Nähe eines Nationalparks verhindern wollte. Fünf weitere Besetzer wurden brutal verletzt. Zahlreiche brasilianische NGOs verlangen, dass Syngenta das Land verlassen solle. Die «Debatte» hatte über die Affäre unter dem Titel «Basels Killerfirma Syngenta» berichtet. Am 7. März 2008 musste sich der Schweizer Botschafter in Brasilien bei der Witwe Valmirs für den Mord auf dem Terrain von Syngenta entschuldigen. Für den illegalen Anbau von Genmais in der Nähe eines als UNESCO-Naturdenkmals geschützten Nationalparks wurde Syngenta von den brasilianischen Behörden gebüsst.

Silvino Villasboa, 2003 an Roundup gestorben.

Silvino Villasboa, 2003 an Roundup gestorben.

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Syngentas Ziel: Eine «Grüne Revolution» in Afrika

Norman Borlaug erhielt einst den Friedens-Nobelpreis für die Entwicklung von neuen Saatsorten für die «Grüne Revolution» der 1960er-Jahre. Die Grüne Revolution war ein von den USA vorangetriebener Marshall-Plan für Lateinamerika und Indien, mit dem die sozialen Bewegungen kontrolliert und die Systemkonkurrenz mit der Sowjetunion und China gewonnen werden sollten. Die Grüne Revolution bedeutete in Indien und Lateinamerika einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Kapitalismus in der Landwirtschaft. Heute versuchen die Agromultis mit der «Melinda und Bill Gates Stiftung» und westlichen Regierungen, eine ähnliche «Neue Grüne Revolution» in Afrika anzuzetteln. Syngenta will in Afrika in den nächsten Jahren eine halbe Milliarde investieren und den Umsatz verdoppeln. Zielmärkte sind Kenia und Nigeria. Weil die afrikanischen Kleinbauern kein Geld haben, setzt der Konzern auf Mikrokredite und neuerdings auch auf Ernteausfall-Versicherungen. 2013 hat Syngenta zwei Mais-Saatgut-Hersteller in Sambia mit einem der grössten Mais-Saatgut-Pools Afrikas übernommen. Dieser weisse Mais soll mit Pestiziden geschützt werden. Diese Pläne werden sie an der Weltausstellung in Mailand als Wohltätigkeit darstellen.
In Bangladesch hat die Syngenta Foundation kürzlich eine Kooperation mit lokalen Kleinbauern-Genossenschaften angekündigt. Die Kleinbauern sollen in Zukunft Kartoffelsorten anbauen, die besonders gut für die Herstellung von Pommes Chips geeignet seien. Neoliberalismus pur.

 

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Eine Antwort auf Was da verdrängt wird: Wer ist Syngenta?

  1. Holenstein sagt:

    Vorgestern und gestern hat der Zucker-Gigant Terra in Mauritius die Pflanzen um die Zuckerrohrfelder vor meiner Hausstüre wieder mit einem Paraquat-Produkt gespritzt. Arbeiter ohne Schutzanzüge, ohne Mundschutz. Anschlliessend kamen Frauen um das verseuchte Zeugs abzutransportieren. Auch sie ohne Schutzkleidung, sogar ohne Handschuhe.
    Heute leiden meine Hunde und ich unter einem Würgen im Hals, Verdauungsprobleme und allgemeiner Mattigkeit. Meine Gelenke sind geschwollen und meine Leber tat gestern akut weh. Ich rate ab, Zucker aus Mauritius zu essen.

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