Die Ursprünge des Hungers in Somalia

Lee Wengraf*

aus Debatte Nr. 18 – Herbst 2011

Die absurden Märchen, wonach alleine Dürre, «ethnische Konflikte» und der islamistische Terrorismus zu Elend und Hunger in Somalia geführt haben, halten sich hartnäckig und werden immer wieder medial verbreitet. Wie der folgende Artikel von Lee Wengraf zeigt, hat die vom Westen aufgezwungene Spar- und Privatisierungspolitik – verbunden mit gezielten Militärinterventionen, vor allem seitens der USA – zur Misere geführt. (Red.)

Das westafrikanische Land Somalia ist derzeit Schauplatz eines nicht enden wollenden menschlichen Albtraums. Laut den Vereinten Nationen sind während der letzten Monaten zehntausende Menschen ums Leben gekommen.

Eine Krise gigantischen Ausmasses

Über drei Millionen Menschen sind derzeit direkt betroffen, weitere 10 Millionen befinden sich in einem kritischen Zustand. Laut der BBC sind rund 640‘000 Kinder unterernährt, von 10‘000 Kindern sterben mindestens sechs pro Tag.1

Antonio Guterres, Leiter des Flüchtlingskommissariats der UN, liess im Juli verlauten, Somalia sei derzeit das schlimmste menschliche Desaster der Welt.2 Die UNO erklärte die Krise in Somalia offiziell zur Hungersnot – was seit der offiziellen Implementierung des Begriffes im Jahre 1984 zum ersten Mal geschah.3

Tausende Somalier_innen sind in Flüchtlingscamps in Kenia und Äthiopien geströmt. Die Bevölkerung des grössten Flüchtlingscamps in Kenia (Dadaab) wächst jeden Tag um 1300 Menschen und könnte demnächst eine halbe Million Menschen beherbergen.4

Die UNO liess verlauten, dass über vier Millionen Kenianer_innen von Hunger bedroht sind5, die Abteilung für Ernährungssicherheit und Analyse geht davon aus, dass dieser Zustand noch bis im Dezember 2011 andauern wird.

Wer ist Schuld?

Die US-Regierung schiebt die Verantwortung für die massive Hungersnot den islamischen Al-Shabaab-Rebellen zu, die den vom Hunger am meisten betroffenen südlichen Teil Somalias kontrollieren. Die Al-Shabaab -Rebellen befinden sich seit vier Jahren im Kampf gegen die von der US-Regierung unterstützte somalische Übergangsregierung und werden von den USA als terroristische Organisation sowie als Arm der Al-Qaida bezeichnet.

Washington beschuldigt die Rebellen, die Zugangswege zu den von Dürre und Hunger betroffenen Gebieten zu blockieren. Nachdem die Rebellen einigen internationalen Organisationen erneut den Zugang verweigert hatten, liess Aussenministerin Hillary Clinton am 4. August 2011 verlauten, die Al-Shabaab-Rebellen «verhinderten die Unterstützung für die verletzlichsten Teile der somalischen Bevölkerung».6

Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Die Dürre und die Politik in Somalia mögen noch so schlimm sein, der aktuellen Krise liegen vor allem jahrzehntelange Interventionen seitens des Westens zu Grunde.

Mangelnde Ressourcen

Vertreter_innen von Hilfsorganisationen bezeichnen nicht die Al-Shabaab-Rebellen, sondern mangelnde Ressourcen als Haupthindernis bei der Hilfe. «Die Grenzen unserer Handlungsfähigkeit liegen in der Logistik, nicht im Zugang», so Anna Schaaf, Sprecherin des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes.7 Sowohl UNICEF (United Nations Children‘s Fund, Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) als auch das Rote Kreuz sehen in der Beschaffung von Nahrungsmitteln sowie der Koordinierung der Flüge die Hauptschwierigkeiten. «Die mangelnden Nahrungsmittelreserven in Somalia werfen ein schlechtes Licht auf die internationale humanitäre Gemeinschaft», liess Tony Burns, Direktor von Saacid, der ältesten Nichtregierungsorganisation Somalias, im britischen Guardian verlauten. Die Rebellen mögen einige Fluchtwege der Flüchtlinge im Süden blockieren. Allerdings, so Burns weiter, seien die Rebellen nicht monolithisch (einheitlich) und liessen mit sich verhandeln. «In einigen Regionen sind sie sehr radikal, in anderen sehr moderat. In Gebieten, in denen ihre Präsenz schwach ist, werden die Regeln oft von Clans bestimmt.»

Die Nothilfe für die Bevölkerung wird nicht zuletzt auch dadurch behindert, dass die US-Regierung materielle Hilfe, die den Rebellen mittels inoffizieller «Steuern» zu Gute kommt, untersagt hat.8

Steigende Nahrungsmittelpreise

Auch die Nahrungsmittelpreise begannen, angetrieben durch Spekulation und Profitstreben, nach ihrem bisherigen Höchststand von 2008 wieder zu steigen. Die Preise für Getreide in Somalia lagen vergangenen Mai 240% über dem Jahresdurchschnitt von 2009.9

Obwohl die Vereinten Nationen 1,6 Milliarden Dollar zur Bewältigung der Krise verlangten, erhielten sie nur die Hälfte. Andrew Mitchell, der britische Minister für Internationale Entwicklung, bezeichnete die Massnahmen der entwickelten Länder als «lächerlich und gefährlich unangemessen».10

Die US-Hilfe

Mit erbärmlichen 28 Millionen Dollar haben die USA auf die Anfrage der UNO nach finanzieller Soforthilfe reagiert. Hillary Clinton betonte zwar, dass die USA schon zuvor 431 Millionen Dollar in Form von Nothilfe für Somalia aufgewendet hätten.11 Allerdings wurde ein grosser Teil dieses Betrages in Form von militärischer Unterstützung geleistet. Sowohl die somalische Regierung als auch die 9000 Mann starke Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISON) erhielten militärische Unterstützung. Die AMISON setzt sich vor allem aus Truppen aus Uganda und Burundi zusammen und hat mit ihrer Präsenz den Bürgerkrieg, der Millionen von Somalier_nnen terrorisiert, weiter angeheizt.

Die direkte militärische Beteiligung an der «Terrorismusbekämpfung» stellt ein weiteres Hauptelement der US-Aussenpolitik in der Region dar. Dieses Engagement hat sich mit dem zunehmenden Einsatz von Drohnen noch verstärkt.12

Der linke Journalist Jeremy Scahill entdeckte während seines Besuches in Somalia eine versteckte Basis der CIA in der Nähe des Flughafen von Mogadischu, in der Leute aus Kenia und Äthiopien verhört werden.13 Zur Basis gehört auch eine geheime Einsatztruppe. US-Agenten sind rund um die Uhr anwesend, wie Scahill von einem ehemaligen somalischen Agenten erfuhr.14

Die Autoren der US-amerikanischen Internetseite der «Schwarzen Linken » (Black Agenda Report) betonen, dass die Eskalation des Militärkonfliktes, angetrieben durch die USA, direkt mit dem Hunger zusammenhängt: «Die USA haben Milizen bewaffnet, die nahe der äthiopischen und kenianischen Grenze operieren und es der regionalen Bevölkerung verunmöglichen, ihren landwirtschaftlichen Aktivitäten nachzugehen. Dies hat die weltweite Krise gefördert.»15

Präsident Barack Obama äusserte sich schon 2009 in Ghana zum strategischen Risiko, das von der Instabilität der Region ausginge und betonte, wie wichtig es sei, dass das Regionalkommando der US-Streitkräfte für Afrika (AFRICOM, United States Africa Command) diese Bedrohungen bekämpfe: «Wenn ein Genozid in Darfour stattfindet oder sich Terroristen in Somalia aufhalten, sind das nicht einfach afrikanische Probleme, sondern globale Sicherheitsherausforderungen, die nach einer globalen Antwort verlangen. Und lassen sie mich Klartext sprechen: Unser Afrika-Oberbefehlshaber ist dabei, einen Stützpunkt auf dem Kontinent zu errichten, um diesen gemeinsamen Herausforderungen zu begegnen und die Sicherheit von Amerika, Afrika und der Welt zu erhöhen.»16

AFRICOM war 2007 unter George Bush gegründet worden und hat für das kommende Jahr ein Budget von beinahe 300 Millionen Dollar – 20 Millionen mehr als letztes Jahr.17 Somalia stellt ein kritisches Element der Präsenz von AFRICOM dar. Im Juli liess die Obama-Administration verlauten, US-Marines würden nach Afrika geschickt, um dort die afrikanischen «Friedenstruppen» zu trainieren. 75 Millionen Dollar seien alleine für die Unterstützung der somalischen «Terrorismusabwehr» vorgesehen.18

Historische Ursachen

Doch die Verantwortung des Westens für die aktuelle Krise geht weiter. Die globale Spar- und Privatisierungspolitik, die von der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ausging und weiter ausgeht, hat seit Beginn der Strukturanpassungen in den 70er Jahren verheerende Schäden in der Dritten Welt angerichtet. Noch bis in die 70er Jahre konnte sich Somalia – trotz Dürreperioden – selbst ernähren19, doch die globale Finanzpolitik drückte die Löhne der Bauern und trieb die Kosten in die Höhe. Sie ebnete den Weg für den Bürgerkrieg, der 1988 ausbrechen sollte.

Für die USA war das Horn von Afrika schon während des Kalten Krieges von strategischer Bedeutung – auf Grund seiner Nähe zu Haupthandelsrouten wie dem Suezkanal, des Zugangs zum Mittleren Osten und zu Südasien. Das globale Wettrüsten zwischen den USA und der UdSSR führte zu Stellvertreterkriegen in der Region.20

Militarisierung, Strukturanpassungen und der Bürgerkrieg in den späten 80er Jahren führten schon damals zu einer schrecklichen Hungersnot, die bis 1991 300‘000 Menschenleben kostete. Die USA behaupteten, dass die Hungernot eine Militärintervention rechtfertige und sandten 1992, damals noch unter Führung der UNO, Streitkräfte in die Region, obwohl die schlimmste Periode der Hungersnot einige Monate vorher stattgefunden hatte und die Sterblichkeitsrate um 90% gefallen war. Das Eingreifen der US-Truppen kostete laut offiziellen Angaben alleine im Sommer 1993 weiteren 6‘000 bis 10‘000 Menschen das Leben, zwei Drittel davon Frauen und Kinder.

Die Intervention verschlechterte die Situation in Somalia dramatisch. Seither befindet sich Somalia am untersten Ende der Skala zur menschlichen Entwicklung (Human Development Measurements), sei es punkto Lebenserwartung oder Kindersterblichkeit. Seit 1991 haben wiederum durch die USA unterstützte Bürgerkriege das Land noch weiter zerstört.

Krieg und Zerstörung ohne Ende

2006 startete das benachbarte Äthiopien eine Invasion in Somalia. Ziel war es, den Obersten Islamischen Gerichtsrat (ICU, Islamic Courts Union), der sich seit einigen Monaten an der Macht hielt und es geschafft hatte, das Land ein wenig zu stabilisieren, zu stürzen. Dass die USA die äthiopischen Truppen unterstützten, finanziert und ausgebildet  hatten, ist dabei ein nur schlecht behütetes Geheimnis. Das Gleiche gilt für die Unterstützung Washingtons bei der Etablierung der somalischen Übergangsregierung.

Als die äthiopischen Truppen im Jahre 2009 das Land verliessen, hinterliessen sie einen eskalierten Bürgerkrieg und das daraus resultierende Flüchtlingsdrama.21 Ungefähr 10‘000 Menschen wurden getötet, 1,1 Millionen wurden zu Flüchtlingen. Die Organisation Human Rights Watch veröffentlichte im Dezember 2008, kurz vor dem Rückzug Äthiopiens, einen Bericht, der die kommende Krise schon ankündigte: Mehr als 3,25 Millionen Somalier_innen, und damit mehr als 40 Prozent der Bevölkerung von Süd- und Zentralsomalien, seien dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Alex Thurston beschrieb im Sahel-Blog die Situation folgendermassen: «Der Fall und die Fragmentierung des Islamischen Gerichtsrates, kombiniert mit der Brutalität der äthiopischen Besetzung, erleichterte den Aufstieg der Al-Shabaab-Rebellen, dem bewaffneten Arm des Gerichtsrates.»22

Fremdinterventionen auch in Zukunft?

Die Umstationierung von US-Marines und die jüngste Unterstützung der «Terrorismusabwehr » haben eine erneute US-Intervention in naher Zukunft wahrscheinlich gemacht. Die derzeitige Hungersnot wird – ähnlich wie schon 1992 – weiter zur Eskalation in der Region beitragen. Am 6. August dieses Jahres zogen sich die Al-Shabaab-Rebellen aus einigen von ihnen kontrollierten Gebieten der Hauptstadt Mogadischu zurück.23 Zuvor hatten sie etwa zwei Drittel der Stadt kontrolliert.24 Doch ob die aktuelle Regierung die Kontrolle über die Stadt behalten kann, steht noch offen.

Scahill beschreibt die Situation in der Wochenzeitung The Nation folgendermassen: «Im Kampf gegen die Rebellen scheinen die USA nicht an einer Kooperation mit der somalischen Regierung festzuhalten. Die US -Strategie in Somalia ist zweigleisig: Einerseits finanziert und bildet die CIA somalische Agenten aus, die nicht unter strenger Kontrolle der somalischen Regierung stehen. Gleichzeitig operieren die US-amerikanischen JSOC (Joint Special Operations Command, Kommandoeinrichtung der USStreitkräfte, die Verbundoperationen mit mehreren Spezialeinheiten durchführt) unilateral und ohne zwingende Absprache mit der somalischen Regierung. Andererseits erhöht das Pentagon seine Aktivitäten bei der Bewaffnung afrikanischer ,Antiterror-Milizen’, die nicht aus Somalia stammen.»

Ugandas Präsident Yoweri Museveni, ein enger Verbündeter der USA, forderte unlängst eine Flugverbotszone über Südsomalia. Peter King, republikanischer USSenator, treibt die Kriegspropaganda in den USA weiter an, indem er die Angst vor dem Terrorismus in den USA weiter am leben erhält und behauptet, die Al-Shabaab-Rebellen rekrutierten somalische US-Bürger für ihre Aktivitäten.

Für viele von uns, die sich ein Ende des Krieges und des Hungers in Somalia wünschen, sind die Friedenstruppen der Vereinten Nationen (Blauhelmtruppen) keine Lösung. Denn die UN-Truppen folgen dem Diktat der US-Interessen, so wie sie es auch 1993 während ihrer letzten «humanitären Intervention» in Somalia taten.

Die US-Regierung will in erster Linie ihre Dominanz in der strategisch kritischen Region aufrecht erhalten. Die Hungersnot und Tausende Tote sind Opfer, die sie dafür in Kauf nimmt. Aktivist_innen, die gegen den Krieg und für soziale Gleichheit kämpfen, müssen dringend aktiv werden. Die Misere in Somalia zu beenden bedingt, dass die USA Somalia ein für allemal verlassen.

[Kasten]

Die Geburt der Dritten Welt

In seinem 2004 erschienen Buch «Die Geburt der Dritten Welt» (engl. Late Victorian Holocaust) legt der Soziologie und Historiker Mike Davis eindrücklich dar, wie schon die verheerenden Hungersnöte des 19. Jahrhunderts das Resultat eines Zusammenspiels von extremen weltweiten Veränderungen des Klimas (El-Niño Southern Oscillation), einer zunehmend integrierten Weltwirtschaft, der zugehörigen Freihandelsideologie und des Imperialismus waren. «Millionen starben nicht ausserhalb des ‚modernen Weltsystems‘, sondern im Zuge des Prozesses, der sie zwang, sich den ökonomischen und politischen  Strukturen anzupassen. Sie starben im goldenen Zeitalter des liberalen Kapitalismus; viele wurden durch die dogmatische Anwendung der heiligen Prinzipien von Smith, Bentham und Mill regelrecht ermordet». Die Spekulation mit Getreide und die explosionsartig steigenden Preise machten den Armen den Erwerb durchaus vorhandener Nahrungsmittel unmöglich. Die Exportwirtschaft wurde durch Monokulturen gefördert («cash crops»), während für die Versorgung der Bevölkerung nur noch die weniger ergiebigen Felder zur Verfügung standen. Das über Jahrhunderte entstandene System der gegenseitigen Hilfe und der Umverteilung und die traditionell praktizierten Abwehrmechanismen (Vorratsspeicherung, Bewässerungssysteme, Hochwasserkontrolle, Erosionsschutz), die bisher in Zeiten extremer klimatischer Bedingungen die Nahrungssicherheit stützten, wurden durch die Kolonialmacht radikal geschwächt.

► Siehe dazu den Artikel in Debatte Nr. 5 – Sommer 2008: «Gesellschaftlich fabrizierte Hungersnöte» von Sarah Schilliger.

► Mike Davis (2004): Die Geburt der Dritten Welt. Hungerkatastrophen und Massenvernichtung im imperialistischen Zeitalter. Assoziation A.

 

* Die Originalversion des Artikels auf Englisch (The roots of Somalia’s famine) findet sich auf: http://socialistworker.org/print/2011/08/11/roots-of-somalifamine1 www.bbc.co.uk/news/world-africa-14430283

2 www.wfp.org/content/un-calls-somalia-droughtrefugee-crisis-‘worst-humanitarian-disaster’-world

3 www.alternet.org/newsandviews/article/637003/western_apathy_causes_starvation_and_devastation_abroad:_u.n._officially_declares_famine_in_somalia/

4 www.oxfamamerica.org/emergencies/food-crisis-ineast-africa/what-oxfam-is-doing

5 www.bbc.co.uk/news/mobile/world-africa-14394659

6 www.bbc.co.uk/news/world-africa-14417545

7 www.guardian.co.uk/world/2011/aug/04/somaliafamine-food-aid-unicef-al-shabaab

8 www.nytimes.com/2011/07/21/world/africa/21somalia.html

9 http://www.fews.net/docs/Publications/Horn_of_Africa_Drought_2011_06.pdf

10 www.ipsterraviva.net/UN/news.asp?idnews=56570

11 www.alternet.org/newsandviews/article/637003/western_apathy_causes_starvation_and_devastation_abroad:_u.n._officially_declares_famine_in_somalia

12 www.nytimes.com/2011/07/02/world/africa/02somalia.html

13 www.democracynow.org/2011/7/13/jeremy_scahill_reveals_cia_facility_prison

14 www.thenation.com/article/161936/cias-secret-sitessomalia

15 www.blackagendareport.com/content/world’s-worsthumanitarian-crisis-somalia-us-sends-marines-and-moredrones

16 www.youtube.com/watch?v=NMfvl1IEkpU

17 www.fas.org/sgp/crs/natsec/RL34003.pdf

18 www.stripes.com/news/africom-marine-task-force-tohelp-train-militaries-fighting-al-qaida-linked-groups-insomalia-maghreb-region-1.148904

19 www.pambazuka.org/en/category/features/75419

20 http://isreview.org/issues/77/feat-somalia.shtml

21 http://socialistworker.org/2009/02/09/somalianightmare

22 http://africasacountry.com/2011/07/14/drones-insomalia

23 www.bbc.co.uk/news/world-africa-14430283

24 www.nytimes.com/2011/08/07/world/africa/07somalia.html

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