Wisch und weg!

Sarah Schilliger

aus Debatte Nr. 21 – Sommer 2012

Im Bereich der haushaltsbezogenen Dienstleistungen findet aktuell ein bedeutender gesellschaftlicher Umbruch statt: Im Privathaushalt entsteht ein globalisierter Arbeitsmarkt – ein prekärer Arbeitsmarkt für weibliche Arbeitskräfte. Die Existenz dieses Sonderarbeitsmarktes für Migrantinnen ist politisch brisant.

Am diesjährigen Tag der Arbeit beklagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga auf dem Berner Bundesplatz in ihrer 1. Mai-Rede,1 dass die Wirtschaft jährlich «Zehntausende Menschen in unser Land» hole, gleichzeitig aber «sehr viele gut ausgebildete Schweizerinnen nicht berufstätig» seien. Sie wolle keineswegs Schweizer Frauen gegen ausländische Arbeitskräfte ausspielen, «aber indem wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern, steuern wir auch die Zuwanderung!»

Wunderbar – drei Fliegen auf einen Streich! Die Bundesrätin bemüht sich um ein besse-res Migrationsmanagement, aktiviert gleichzeitig die brachliegenden und ungenutzten Humankapital-Ressourcen der nichterwerbstätigen qualifizierten Schweizerinnen und macht sich auch noch stark für die Gleichstellung und das allseits geteilte Anliegen der Vereinbarkeit.

Drei Fliegen – drei nachgeschobene Fragen an Frau Bundesrätin: Lässt sich und wollen wir Migration nach dieser utilitaristischen Logik steuern (wir holen Arbeitskräfte, wenn wir sie brauchen, und sonst stellen wir den Hahnen ab bzw. schliessen die Grenzen)? Was meinen die angeblich untätigen Schwei-zer Frauen zum Vorschlag, dass sie sich bit-teschön nun endlich so richtig und zu 100 Prozent auf dem Erwerbsarbeitsmarkt ver-werten lassen sollen (bisher sind sie ja untä-tig gewesen, denn unbezahlte Arbeit zählt nicht als solche)? Und à propos Vereinbar-keit: Was ist da genau der konkrete Vor-schlag, wer ersetzt die Mütter, die nun ver-mehrt erwerbstätig sind? Braucht es dazu nicht doch auch wieder weibliche Arbeits-kräfte, konkret immer häufiger Nannies, Hausarbeiterinnen, Au-Pairs – die meist nicht unter der hiesigen Arbeiterinnenschaft rekrutiert werden?

Wie die «Gender Equality» für Mütter in Er-werbsarbeit gefördert werden könne, hat kürzlich der schwedische Premierminister Reinfeldt erläutert: «In geschlechter-egalitären Gesellschaften wie Schweden, wo die Mehrheit der Frauen erwerbstätig sind, müssen die Familien manchmal Hilfen anstellen».2 Wer diese Hilfen sind, zu welchen Bedingungen sie arbeiten und wie diese wie-derum ihre Unvereinbarkeit von prekärem Job und Familie managen, interessiert nicht – wenn nur die Hauptkennziffer von «gender equality» stimmt, wie sie z.B. im Global Gender Gap Report des World Economic Forum3 indexiert wird: Die Integration der Frauen in die Erwerbssphäre. Denn Frauen-förderung ist Wirtschaftsförderung.

Viele der «Haushaltshilfen», die auf dem wachsenden Markt für haushaltsnahe Dienstleistungen beschäftigt sind, figurieren hingegen in keinerlei Statistik – weder als of-fiziell Erwerbstätige noch als konkret Anwesende.

In jedem 17. Haushalt

Leistungskürzungen bei der sozialstaatlichen Unterstützung im Care-Bereich und ein durch die gestiegene weibliche Erwerbstätigkeit dezimiertes Reservoir an Gratis-Arbeitskräften führen zu einer erhöhten Nachfrage nach bezahlter Haushaltsarbeit – nach Putzfrauen, Nannies und Altenbetreuerinnen. Diese wird hauptsächlich auf einem irregulären Markt befriedigt: Es sind vor allem Migrantinnen, häufig ohne offizielle Arbeitserlaubnis und regulären Aufenthaltsstatus, die diese Arbeiten verrichten. Die Beschäftigung von irregulären Migrantinnen stellt aus volkswirtschaftlicher Sicht eine günstige Möglichkeit dar, den steigenden Bedarf nach haushaltsbezogenen Dienstleistun-gen abzudecken, ohne dabei die traditionelle Geschlechterordnung infrage stellen zu müssen. Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen erfüllen somit eine doppelte, aus staatlicher Sicht vorteilhafte Funktion: Sie können selbst praktisch keine wohlfahrtsstaatlichen Leistungen beziehen und gewährleisten gleichzeitig Reproduktionsleistungen in schlecht bezahlten und ungesicherten Beschäftigungsverhältnissen, die sie aufgrund ihres irregulä-ren Status einzugehen gezwungen sind. Mit Haus- und Pflegearbeit füllen sie zunehmend die Lücken des durch Sparprogramme redimensionierten Sozialstaates, werden aber vom Zugang zu sozialer Sicherung weitgehend ausgeschlossen.

Eine Studie der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich kommt zur Einschätzung, dass in jedem 17. Haushalt im Kanton Zürich eine Hausarbeiterin ohne regulären Aufenthaltsstatus angestellt ist.4 Eine aktuelle empirische Untersuchung zu den Arbeits- und Lebensverhältnissen von Sans-Papiers5 gibt konkrete Einblicke in die Realität von Frauen, die im Kanton Zürich in Privathaushalten arbeiten – d.h. putzen, bügeln, waschen, Kinder betreuen und ältere bedürftige Menschen pflegen. Die Studie möchte das «strategische Schweigen»6 brechen, das den Arbeitssektor Privathaushalt umhüllt – Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen sollen somit aus dem Schatten der vier Wände treten. Die meisten der interviewten Frauen stammen aus Lateinamerika – Kolumbien, Ecuador, Bolivien, Brasilien, Peru – und aus Südost-europa. Sie verfügen mehrheitlich über gute Qualifikationen (über ein Viertel haben gar einen Universitätsabschluss), sind durchschnittlich rund 37 Jahre alt und haben zu 40 Prozent eigene Kinder, die sie mehrheitlich im Herkunftsland zurückgelassen haben.

Unternehmerinnen ihrer Selbst 

Die Arbeit von Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen ist gekennzeichnet durch mündliche Verträge, zerstückelte stundenweise Einsätze, unsichere und ungeschützte Arbeitsbedingungen, fehlende soziale Absicherung und eine hohe Abhängigkeit von den Arbeitgeber_innen. Hausarbeiterinnen arbeiten im Kanton Zürich durchschnittlich in fünf verschiedenen Haushalten zu wöchentlich je gut sechs Stunden. Sie verlieren viel Zeit mit Pendeln im öffentlichen Verkehr, um zu ih-ren teilweise weit entfernt gelegenen Arbeitsstellen zu gelangen. Dabei können sie jederzeit verhaftet und ausgeschafft werden. Die drohende Ausschaffung führt auch dazu, dass sie keine Arbeitsrechte wahrnehmen können und im Aushandeln von Lohn und Arbeitsbedingungen ihren Arbeitgeber_innen gegenüber strukturell stark benachteiligt sind. Risiken von Unfällen, Krankheiten und Lohnausfällen tragen sie selbst.

Das Arbeitsleben von Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen ist Anforderungen unterworfen, die an das «unternehmerische Selbst»7 im Neoliberalismus gestellt werden: Sie müssen sich auf dem Markt für haus-haltsbezogene Dienstleistungen selbständig organisieren, um ihren Lebensunterhalt finanziell bestreiten zu können. Die Organisation des täglichen Lebens verlangt ein hohes Mass an Selbstmanagementqualitäten. Ständig sollten sie für genügend Aufträge besorgt sein, was bedingt, dass sie sich aktiv vermarkten und breite Netzwerkstrukturen aufbauen. Die fragmentierten Arbeitseinsätze verlangen viel Flexibilität. Lohn gibt es nur für tatsächlich geleistete Arbeit – bloss auf die eigene Arbeitskraft ist also Verlass.

Widerständige Strategien im Arbeitsalltag

Oft bleibt Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen bei Konflikten aufgrund ihrer strukturellen Abhängigkeit von den Arbeitgeber_innen nur schweigende Akzeptanz. Doch die Frauen entwickeln durchaus widerständige Strategien: Eine Form kollektiver Verhandlungsmacht besteht darin, dass sich Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen untereinander informell absprechen: Ethnische Communities, Kirchengemeinschaften, aber auch politische Organisationen wie das Colectivo sin Papeles8 dienen als Plattformen, um sich über Lohn und Arbeitsbedingungen zu verständigen. Sie beteiligen sich damit an einer kollektiven – arbeitnehmerinnenseitigen – Aushandlung der Höhe eines üblichen Stundenlohns, an der sie sich in der Folge orientieren. Es scheint, dass solche Absprachen einen nicht unbedeutenden Einfluss auf das Stunden-lohnniveau haben. Viele interviewte Frauen erzählen, dass sie keine Putzarbeit unter 25 Franken annehmen.9 Doch längst nicht alle Hausarbeiterinnen sind Teil solcher informeller Netzwerke. So erzählen lateinamerikanische Frauen davon, dass sie ihren Job verloren hätten, weil ihre Arbeitgeber_innen andere Hausarbeiterinnen zu für sie günstigeren Konditionen angestellt hätten. Dabei handelt es sich zum Beispiel um osteuropäische Hausarbeiterinnen, die für nur 10 Franken pro Stunde ihre Arbeit angeboten hätten.10

Eine weitere Art, sich gegen schlechte Löhne und Arbeitsbedingungen zu wehren, ist die «Exit-Strategie»: Da die Nachfrage nach ih-ren Dienstleistungen relativ hoch ist, haben Hausarbeiterinnen die Möglichkeit, Arbeitsstellen abzulehnen, wenn die Arbeits- und Lohnbedingungen nicht befriedigend sind. Dadurch können sie indirekt ihre Arbeitgeber_innen zueinander in Konkurrenz setzen. Wenn ihrer Meinung nach eine bestimmte Grenze der Zumutbarkeit überschritten ist, kündigen sie die Stelle.

Die Möglichkeit, schlechte Arbeitsbedingungen nicht tatenlos hinzunehmen und die Stelle aufzugeben, hängt jedoch davon ab, ob genügend andere Stellen zur Verfügung stehen oder die finanzielle Einbusse des Stellenverlusts verkraftet werden kann. Falls Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen davon ausgehen können, problemlos zu einer neuen Stelle zu kommen, verfügen sie über deutlich mehr Handlungsspielraum beim Aushandeln von Lohn- und Arbeitsbedingungen. Dies wiederum hängt unter anderem stark ab von der Grösse des Kontaktnetzes zur Vermittlung von Arbeitsstellen. Dieses bauen die Frauen über die Jahre hinweg auf. Deshalb sind Migrantinnen, die sich noch nicht lange in der Schweiz aufhalten, meist zu äusserst schlechten Konditionen und häufig als «Live -in» (im Haushalt der Arbeitgebenden wohnend) beschäftigt. Sobald sie über ein Netzwerk zur Arbeits- und Wohnungsvermittlung verfügen, vermindern sich diese krassen Abhängigkeitsverhältnisse etwas.

Offiziell unerwünscht, aber unentbehrlich

In den Sektoren des Arbeitsmarkts, die die schlechtesten Arbeits- und Lohnbedingungen bieten (wie der Haushaltssektor), sind Sans-Papiers aus ökonomischen Gründen gefragt, juristisch werden sie aber gleichzeitig abgewiesen. In der Folge nehmen sie die Rolle von illegalisierten und prekarisierten Arbeitskräften ein, die die funktionalen Anforderungen der neoliberalen Ökonomie erfüllen. Dabei zeigt sich ein Prozess der stufenweisen und hierarchischen Inklusion von notwendigen migrantischen Arbeitskräften: Ziel des Migrationsregimes ist nicht die totale Abschottung, also ein Stopp der Migrationsflüsse an der Grenze oder eine rigorose Ausschaffung irregulär anwesender Migrant_innen. Dies wäre nicht nur praktisch kaum durchsetzbar, sondern auch nicht zweckmässig, denn migrantische Hausarbeiterinnen sind nicht grundsätzlich unerwünscht. Erwünscht sind sie jedoch nur als Arbeitskräfte, die infolge ihres irregulären Aufenthaltsstatus kein Recht auf Integration ins Schweizer Sozialsystem geltend machen können und in einem prekären Arbeitsmarktsegment zu arbeiten bereit sind. Es kann von einer staatlichen Duldung gesprochen werden: Die Behörden wissen um die irreguläre Arbeit und den Bedarf danach in Privathaushalten, ignorieren aber gleichzeitig, dass beides zusammenhängt. Mira K. aus Kroatien vermutet, dass es dafür Gründe gibt:

«Das müsste in der Politik geregelt werden. Sie wissen alle Bescheid, aber sie wollen es einfach nicht anders. Man könnte eine Razzia machen, dann hätte man sofort Tausende irregulärer Frauen. Aber sie tun es nicht. Es ist ein Interesse vorhanden, dass sich an der Situation nichts verändert. Obwohl sie das natürlich nicht zugeben dürfen (lacht).» 

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Zum Weiterlesen…

Wisch und weg! Von Alex Knoll, Sarah Schilli-ger und Bea Schwager. Seismo Verlag, 2012. ISBN: 978-3-03777-109-9.

Mit Hoffnungen und Wünschen verlassen sie ihr Herkunftsland, um sich die Grundlage für eine bessere Zukunft zu schaffen. Hier erwartet sie ein Alltag, der geprägt ist vom irregulären Aufenthalt, von Prekarität in allen Arbeits- und Lebensbereichen wie auch von der Notwendigkeit, das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Die Rede ist von den rund 8‘000 Sans-Papiers, die im Kanton Zürich in schätzungsweise jedem 17. Privathaushalt meist stundenweise als Hausarbeiterinnen beschäftigt werden.

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1 Die Rede ist online unter http:// www.bj.admin.ch/content/bj/de/home/ dokumentation/reden/2012/ref_2012-05-01.html 

2 Zitiert in: Williams, Fiona (2011): Markets and migrants in the care economy. In: Eurozine, http:// www.eurozine.com/articles/2011-04-18-williams-en.html (eigene Übersetzung). 

3 Vgl. « The Global Gender Report 2011 « (WEF), http://reports.weforum.org/global-gender-gap- 2011/ 

4 Frick, Andres (2010): Quantitative Bedeutung der Sans-Papiers für die externe Hausarbeit in Privat-haushalten im Kanton Zürich. Konjunkturfor-schungsstelle, ETH Zürich. 

5 Alex Knoll, Sarah Schilliger und Bea Schwager (2012): Wisch und weg! Sans-Papiers- Hausarbeiterinnen zwischen Prekarität und Selbstbestimmung. Seismo-Verlag: Zürich. 

6 Bakker, Isabella (Hrsg.) (1994): The strategic silence. Gender and economic policy. London/ Ottawa: Zed Books. 

7 Ulrich Bröckling (2002): Jeder könnte, aber nicht alle können. Konturen des unternehmerischen Selbst, in: Mittelweg 36, 11. Jg., H. 4, S. 6-26. 

8 Im Colectivo sin Papeles haben sich vorwiegend Frauen aus Lateinamerika zusammengeschlossen, mit dem politischen Ziel, auf eine kollektive Regularisierung der Sans-Papiers in der Schweiz hinzuarbeiten. 

9 Dieser Lohn erscheint im Vergleich zum (tiefen!) Mindestlohn von 18.20 Franken im Haushaltssektor recht hoch, ist jedoch zu relati-vieren, denn es kommen keine Sozialabgaben hinzu und die Frauen sind nicht versichert bei Erwerbsausfall usw. 

10 Durch die EU-Osterweiterung wurde ein neues «Arbeitskräfte-Reservoir» erschlossen: Ost-und südosteuropäische Migrantinnen arbeiten teilweise zu äusserst schlechten Lohnbedingungen. Ein Beispiel dafür sind osteuropäische Pendelmigrantinnen, die als «Live-in» in Haushalten von Pflegebedürftigen angestellt sind. 

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Eine Antwort auf Wisch und weg!

  1. Thomas Ragni sagt:

    Zu S. Schilligers ‘Wisch und Weg’ noch eine wichtige Ergänzung: Im Zuge der Alterung der Gesellschaft wird nicht nur die professionalisierte ‘Heimpflege’, sondern auch die professionalisierte ‘Hauspflege’ stark zunehmen. Letzteres wird schon heute immer öfter durch prekär angestellte ‘Pendelmigrantinnen’ und Schwarzarbeiterinnen bewältigt. Diverse Vorstösse im Parlament aber auch des BR wollen bis heute allein die ‘Pflege durch Angehörige’ fördern und unterstützen. Doch diese ‘Laienpflege’ hat zwei gewichtige Nachteile: (1) Aus Genderperspektive werden davon viel häufiger die Berufskarrieren von Frauen unterbrochen als jene von Männern. Das verhindert zuverlässig, die die immer besser ausgebildeten Frauen genauso häufig ‘Karriere’ machen können wie Männer. Ausserdem verewigt es das Problem der ’statistischen Diskriminierung’. (D.h., ein Jobanbieter wird von zwei exakt gleich gut qualifizierten Bewerbern für einen ‘Karrierejob’ stets den männlichen Kandidaten der weiblichen Kandidatin vorziehen, nicht weil er ‘echt’ diskriminieren will, sondern weil er antizipiert, dass die Frau mit höherer Wahrscheinlichkeit als der Mann Erziehungs- und Pflegeverpflichtungen übernehmen ‘will’ oder ‘muss’.) (2) Die einseitige Förderung der Laienpflege durch Angehörige verhindert es nicht, dass die Hauspflege unter prekären Arbeits- und Lohnbedingungen weiter zunimmt. Im Gegenteil, beide Formen sind in weiten Bereichen komplementär, d.h. wachsen ungefähr im Gleichschritt. – Die einzige Lösung, die ich derzeit zu erkennen vermag, um diese beiden gewichtigen Nachteile (1) und (2) zu neutralisieren, ist die Einführung einer obligatorischen Pflegeversicherung (die etwa nach dem ‘Vorbild’ der KVG-Grundversicherung organisiert werden könnte). Dafür könnte man einkommensabhängige Prämien vorsehen, und eine Beitragspflicht erst ab ca. 45 Jahren, um junge Familien nicht zu sehr zu belasten. (Etc.)

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